« Dr. Kiefer gibt eine Anleitung zu den Schlüsselfragen der medizinischen Ethik, die durch die Coronavirus-Pandemie ans Licht gebracht wurden, einschließlich der sich verändernden Sichtweise der Medizin, der Vernachlässigung des Todes und der Verletzlichkeit und der Bedeutung einer Reform des Krankenhaussystems, indem es nachhaltig und deindustrialisiert wird». Dr. Bertrand Kiefer … Weiterlesen: Ethik im Gespräch: Corona-Pandemie als Herausforderung für unser Gesundheitssystem
Am Mittwoch, dem 5. Mai 2021, hat der Nationalrat die Initiative und den Gegenvorschlag zur Organspende, die eine mutmassliche Zustimmung vorsehen, angenommen. Die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz (KBSBK) schlägt einen dritten, ethischeren Weg – die Einführung einer «Erklärungsregelung» – vor. Die KBSBK unterstützt die Organspende in der Schweiz … Weiterlesen: Organspenden in der Schweiz: für ein System der «Erklärungsregelung»
Die SAMW publizierte eine aktualisierte Fassung ihres Dokuments, in der klargestellt wird, dass die Triage nicht auf der Grundlage von Alter, Behinderung oder Demenz basieren darf, sondern vielmehr auf dem Kriterium der kurzfristigen Prognose. Die KBSBK dankt der SAMW dafür, dass sie ihre Vorschläge berücksichtigt und den Anfragen von Alters- … Weiterlesen: Mediencommuniqué zum aktualisierten Dokument : Triage von intensivmedizinischen Behandlungen
Stellungnahme der Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz (KBSBK) zum Dokument der SAMW Die Covid-Pandemie stellt uns alle vor dauerhafte und enorme Herausforderungen. Angesichts dieser ausserordentlichen Lage erarbeitete die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) im Frühjahr 2020 medizinisch-ethische Richtlinien für den Fall einer Ressourcenknappheit in der intensivmedizinischen Betreuung. Diese … Weiterlesen: Triage von intensivmedizinischen Behandlungen bei Ressourcenknappheit
Dieses Dossier enthält die Stellungnahmen der Schweizer Bischofskonferenz und deren Kommission für Bioethik bezüglich der Präimplantationsdiagnostik (PID) und deren Einführung in der Schweiz.
Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, über das Ja zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz
Das Ja des Schweizer Stimmvolks zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes hat negative Folgen, was wir bedauern. Das revidierte Gesetz bedeutet einen Rückschritt. Es gefährdet den vollständigen Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende, von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Die Schweizer Bischöfe bedauern namentlich die weit gefasste Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID).
Am 14. Juni 2015 hat das Schweizer Volk der Verfassungsänderung zugestimmt, welche die PID im Prinzip zulässt. Im Fortpflanzungsmedizingesetz (FmedG) sind die genauen Bestimmungen festgehalten, in deren Rahmen die Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Schweiz eingeführt werden soll. Das Parlament hat die Änderungen im FmedG bereits im Dezember 2014 verabschiedet und … Weiterlesen: Referendum gegen dieses Fortpflanzungsmedizingesetz
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich vom 2. bis 4. Juni 2014 in der Benediktinerabtei Maria Einsiedeln zur 304. Ordentlichen Versammlung getroffen.
Mit Sorge sehen die Schweizer Bischöfe Bestrebungen von verschiedener Seite, den Schutz des Lebens aufzuweichen. In den zweiten Tag ihrer Versammlung fielen in Bern Entscheidungen des Nationalrats darüber, unter welchen Bedingungen in der Schweiz die Präimplantationsdiagnostik (PID) erlaubt werden soll. Bereits zuvor hatte sich der Ständerat mit entsprechenden Änderungen der Bundesverfassung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes befasst. Die Bischöfe sind überzeugt, dass – anders als viele meinen – sich hier Medizin und Politik nicht auf dem Feld des Fortschritts bewegen.
Reaktion der Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz auf die Stellungnahme der Nationalen Ethikkommission „Die medizinisch unterstützte Fortpflanzung. Ethische Ueberlegungen und Vorschläge für die Zukunft“.
Wer darf im Medizinlabor ungeborenes Leben sortieren, selektieren und eliminieren? Mit Besorgnis reagiert die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz auf die Entscheidung der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S), auf die bundesrätliche Vorlage zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PDI) einzutreten.
Bischöfliche Botschaft zum 1. August 2012 Am Bankomaten beziehe ich mein erspartes Geld und ich vertraue darauf, dass es bei Bedarf verfügbar ist. In Franken und Rappen zahle ich meine Rechnungen, alltägliche Einkäufe oder mein Zugbillet. Geld dient in unserer Gesellschaft dazu, Güter für die täglichen Grundbedürfnisse zu kaufen. Zusätzlich … Weiterlesen: „Das Geld ist für den Menschen da, nicht der Mensch ein Sklave des Geldes“
Die Kirche betreibt keine Parteipolitik, aber sie ergreift Partei. Sie bringt den Menschen ins Spiel. Dabei ist sie nur dem Evangelium verpflichtet, keiner Partei.
In der Botschaft zum 1. August erklärt Abt Martin Werlen im Namen der Schweizer Bischöfe, wieso Kirche immer auch politisch ist.
Réponse à la consultation concernant la loi fédérale sur l´harmonisation des peines dans le Code pénal, le Code pénal militaire et le droit pénal accessoire