{"id":7110,"date":"2007-07-11T11:22:00","date_gmt":"2007-07-11T09:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=7110"},"modified":"2021-01-22T12:13:11","modified_gmt":"2021-01-22T11:13:11","slug":"kommentar-zu-den-antworten-auf-fragen-zu-einigen-aspekten-bezueglich-der-lehre-ueber-die-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/kommentar-zu-den-antworten-auf-fragen-zu-einigen-aspekten-bezueglich-der-lehre-ueber-die-kirche\/","title":{"rendered":"Kommentar zu den Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bez\u00fcglich der Lehre \u00fcber die Kirche"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"yui_3_15_0_1_1611312706665_197\"><strong>KOMMENTAR<\/strong><br><strong>zu den<\/strong><br><strong>Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten<\/strong><br><strong>bez\u00fcglich der Lehre \u00fcber die Kirche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die verschiedenen Fragen, auf welche die Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre antworten m\u00f6chte, betreffen das allgemeine Verst\u00e4ndnis der Kirche, wie es sich aus den dogmatischen und \u00f6kumenischen Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils ergibt. Denn diesem \u201eKonzil der Kirche \u00fcber die Kirche\u201c, das nach den Worten von Paul VI. eine \u201eneue Epoche f\u00fcr die Kirche\u201c eingeleitet hat, kommt das Verdienst zu, \u201edas wahre Antlitz der Braut Christi besser beschrieben und enth\u00fcllt\u201c zu haben <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn1\">[1]<\/a>. Dar\u00fcber hinaus werden die wichtigsten Dokumente von Papst Paul VI. und Papst Johannes Paul II. sowie \u00c4u\u00dferungen der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre in Erinnerung gerufen. Alle diese Verlautbarungen wollen zu einem vertieften Verst\u00e4ndnis der Kirche beitragen und bieten h\u00e4ufig Kl\u00e4rungen zur beachtlichen theologischen Produktion nach dem Konzil, die nicht immer frei war von Abweichungen und Ungenauigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieselbe Zielsetzung findet sich im vorliegenden Dokument, mit dem die Kongregation die authentische Bedeutung einiger \u00c4u\u00dferungen des Lehramts im Bereich der Ekklesiologie in Erinnerung rufen m\u00f6chte, damit die gesunde theologische Forschung nicht beeintr\u00e4chtigt werde durch Irrt\u00fcmer, die Unklarheiten verursachen k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang ist die literarische Gattung der \u201eAntworten auf Fragen\u201c (<em>Responsa ad quaestiones<\/em>) zu beachten, die ihrer Natur nach nicht Argumentationen f\u00fcr den Aufweis der dargelegten Lehre liefern, sondern sich darauf beschr\u00e4nken, \u00c4u\u00dferungen des vorhergehenden Lehramts in Erinnerung zu rufen und somit ein sicheres und zuverl\u00e4ssiges Wort zum Thema zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten Frage geht es darum, ob das Zweite Vatikanum die vorhergehende Lehre \u00fcber die Kirche ver\u00e4ndert habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage bezieht sich auf die Bedeutung jenes neuen Antlitzes der Kirche, welches das Zweite Vatikanum nach den zitierten Worten von Paul VI. geboten hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort, die auf das Lehramt von Johannes XXIII. und Paul VI. gr\u00fcndet, ist sehr klar: Das Zweite Vatikanum wollte die vorhergehende Lehre \u00fcber die Kirche nicht ver\u00e4ndern und hat sie auch nicht ver\u00e4ndert, sondern vielmehr vertieft und organischer dargelegt. In diesem Sinn werden die Worte von Paul VI. aus seiner Ansprache bei der Promulgation der dogmatischen Konzilskonstitution <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html\">Lumen gentium<\/a><\/em> angef\u00fchrt, mit denen er bekr\u00e4ftigt, dass die \u00fcberlieferte Lehre in keiner Weise ver\u00e4ndert worden ist: \u201eNur ist nun das, was fr\u00fcher blo\u00df in der Praxis des Lebens enthalten war, auch offen als Lehre zum Ausdruck gebracht. Nun ist das, was bis jetzt Gegenstand des Nachdenkens, der Diskussion und zum Teil auch der Auseinandersetzungen war, in einer sicher formulierten Lehre dargelegt\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn2\">[2]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In gleicher Weise besteht Kontinuit\u00e4t zwischen der Lehre des Konzils und den nachfolgenden Verlautbarungen des Lehramts, die diese Lehre aufgegriffen und vertieft und zugleich zu ihrer Entfaltung beigetragen haben. In diesem Sinn hat etwa die von der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre ver\u00f6ffentlichte Erkl\u00e4rung <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html\">Dominus Iesus<\/a><\/em> nur die Texte des Konzils und der Nachkonzilsdokumente aufgegriffen, ohne etwas hinzuzuf\u00fcgen oder wegzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser klaren \u00c4u\u00dferungen war die Lehre des Zweiten Vatikanums in der Zeit nach dem Konzil \u2013 und sie ist es noch immer \u2013 Gegenstand von Interpretationen, die abwegig und in Diskontinuit\u00e4t zur \u00fcberlieferten katholischen Lehre \u00fcber das Wesen der Kirche sind. Auf der einen Seite sah man in der Lehre des Konzils eine \u201ekopernikanische Wende\u201c, auf der anderen Seite konzentrierte man sich auf einige Themen, die als gleichsam gegens\u00e4tzlich zu anderen Themen betrachtet wurden. In Wirklichkeit lag die Grundabsicht des Zweiten Vatikanischen Konzils eindeutig darin, die Rede von der Kirche der Rede von Gott ein- und unterzuordnen und so eine im eigentlichen Sinn theologische Ekklesiologie vorzulegen. Die Rezeption des Konzils hat dieses bestimmende Vorzeichen aber h\u00e4ufig zugunsten einzelner ekklesiologischer Aussagen vernachl\u00e4ssigt, sich auf einzelne Stichworte konzentriert und einseitige, partielle Auslegungen der Konzilslehre beg\u00fcnstigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Ekklesiologie von <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html\">Lumen gentium<\/a><\/em> angeht, sind im kirchlichen Bewusstsein einige Stichworte haften geblieben: der Begriff Volk Gottes, die Kollegialit\u00e4t der Bisch\u00f6fe als Aufwertung des Bischofsamtes gegen\u00fcber dem Primat des Papstes, die Neubewertung der Teilkirchen innerhalb der Gesamtkirche, die \u00f6kumenische \u00d6ffnung des Kirchenbegriffs und die \u00d6ffnung zu den anderen Religionen, und schlie\u00dflich die Frage nach dem spezifischen Status der katholischen Kirche, die sich in der Formel festmacht, dass die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, von der das Glaubensbekenntnis spricht, \u201ein der katholischen Kirche subsistiert\u201c (<em>subsistit in Ecclesia catholica<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p>Einige dieser Begriffe, vor allem die Aussage \u00fcber den spezifischen Status der katholischen Kirche mit seinen Auswirkungen auf dem Gebiet der \u00d6kumene, bilden die Hauptthemen, die von dem Dokument in den nachfolgenden Fragen behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten Frage geht es darum, wie man die Aussage verstehen m\u00fcsse, gem\u00e4\u00df der die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als G. Philips schrieb, der Ausdruck <em>subsistit in<\/em> werde Str\u00f6me von Tinte flie\u00dfen lassen <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn3\">[3]<\/a>, hatte er wohl nicht vorhergesehen, dass die Debatte so lange und mit solcher Heftigkeit andauern und die Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre dazu dr\u00e4ngen w\u00fcrde, das vorliegende Dokument zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Eindringlichkeit, die \u00fcbrigens in den Texten des Konzils und des nachfolgenden Lehramts verankert ist, entspricht der Sorge um die Wahrung der Einheit und der Einzigkeit der Kirche, die verloren gingen, wenn man annehmen w\u00fcrde, dass es mehrere Subsistenzen der von Christus gegr\u00fcndeten Kirche g\u00e4be. Wenn es so w\u00e4re, m\u00fcsste man sich n\u00e4mlich \u2013 wie in der Erkl\u00e4rung <em>Mysterium Ecclesiae<\/em> festgehalten wird \u2013 \u201edie Kirche Christi als eine gewisse Summe von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften\u201c vorstellen, \u201ezwar getrennt, aber doch irgendwie eine\u201c, oder man m\u00fcsste annehmen, \u201edie Kirche Christi bestehe heute in Wahrheit nirgendwo mehr, sondern sei nur als ein Ziel zu betrachten, das alle Kirchen und Gemeinschaften suchen m\u00fcssen\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn4\">[4]<\/a>. Die einzige Kirche Christi w\u00fcrde als eine Kirche in der Geschichte nicht mehr bestehen oder nur in ideeller Weise bestehen, also <em>in fieri<\/em> in einer zuk\u00fcnftigen durch den Dialog ersehnten und gef\u00f6rderten Konvergenz oder Wiedervereinigung der verschiedenen Schwesterkirchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch klarer ist die <em>Notifikation<\/em> der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre zu einem Buch von Leonardo Boff, gem\u00e4\u00df dem die einzige Kirche Christi \u201eauch in anderen christlichen Kirchen subsistieren kann\u201c. Im Gegensatz dazu pr\u00e4zisiert die <em>Notifikation<\/em>: \u201eDas Konzil hingegen hatte das Wort \u201asubsistit\u2019 gerade deshalb gew\u00e4hlt, um klarzustellen, dass nur eine einzige \u201aSubsistenz\u2019 der wahren Kirche besteht, w\u00e4hrend es au\u00dferhalb ihres sichtbaren Gef\u00fcges lediglich \u201a<em>Elemente des Kircheseins<\/em>\u2019 gibt, die \u2013 da sie Elemente derselben Kirche sind \u2013 zur katholischen Kirche tendieren und hinf\u00fchren\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn5\">[5]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In der dritten Frage geht es darum, weshalb der Ausdruck \u201esubsistiert\u201c und nicht einfach das Wort \u201eist\u201c gebraucht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau diese terminologische Ver\u00e4nderung beschreibt die Beziehung zwischen der Kirche Christi und der katholischen Kirche, die \u2013 vor allem auf \u00f6kumenischem Gebiet \u2013 f\u00fcr die unterschiedlichsten Schlussfolgerungen Anlass gegeben hat. In Wirklichkeit wollten die Konzilsv\u00e4ter einfach anerkennen, dass es in den nicht katholischen christlichen Gemeinschaften selbst kirchliche Elemente gibt, die der Kirche Christi eigen sind. Daraus folgt, dass die Identifikation der Kirche Christi mit der katholischen Kirche nicht so zu verstehen ist, dass es au\u00dferhalb der katholischen Kirche ein \u201ekirchliches Vakuum\u201c g\u00e4be. Zugleich bedeutet dies, dass \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung des Kontextes, in den der Ausdruck <em>subsistit in<\/em> eingef\u00fcgt ist, n\u00e4mlich der Beziehung zur einzigen Kirche Christi, die \u201ein dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet&#8230;, vom Nachfolger des Petrus und von den Bisch\u00f6fen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird\u201c \u2013 dem \u00dcbergang von \u201eist\u201c zu \u201esubsistiert\u201c keine besondere theologische Bedeutung im Sinn einer Diskontinunit\u00e4t mit der vorausgehenden katholischen Lehre zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil n\u00e4mlich die so von Christus gewollte Kirche tats\u00e4chlich in der katholischen Kirche weiter besteht (<em>subsistit in<\/em>), besagt die Fortdauer der Subsistenz eine substantielle Identit\u00e4t zwischen dem Wesen der Kirche Christi und der katholischen Kirche. Das Konzil wollte lehren, dass die Kirche Jesu Christi in der katholischen Kirche als konkretes Subjekt in dieser Welt anzutreffen ist. Dies geht nur einmal, und die Vorstellung, das <em>subsistit<\/em> sei zu multiplizieren, verfehlt genau das Gemeinte. Mit dem Wort <em>subsistit<\/em> wollte das Konzil das Besondere und nicht Multiplizierbare der katholischen Kirche ausdr\u00fccken: Es gibt die Kirche als Subjekt in der geschichtlichen Wirklichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Entgegen einer Vielzahl von unbegr\u00fcndeten Interpretationen bedeutet darum der Ersatz des <em>est<\/em> mit <em>subsistit in<\/em> nicht, dass die katholische Kirche von der \u00dcberzeugung ablasse, die einzige wahre Kirche Christi zu sein. Diese terminologische Ver\u00e4nderung bedeutet einfach, dass die Kirche offener ist f\u00fcr das besondere \u00f6kumenische Anliegen, den wirklich <em>kirchlichen<\/em> Charakter und die wirklich <em>kirchliche<\/em> Dimension der christlichen Gemeinschaften anzuerkennen, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, und zwar aufgrund der in ihnen vorhandenen \u201evielf\u00e4ltigen Elemente der Heiligung und der Wahrheit\u201c (<em>plura elementa sanctificationis et veritatis<\/em>). Folglich gibt es, obwohl die Kirche nur eine ist und nur in einem geschichtlichen Subjekt \u201esubsistiert\u201c, auch au\u00dferhalb dieses sichtbaren Subjekts echte kirchliche Wirklichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der vierten Frage geht es darum, weshalb das Zweite Vatikanische Konzil den Ostkirchen, die nicht in&nbsp; voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, die Bezeichnung \u201eKirchen\u201c zuschreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der klaren Aussagen, dass die Kirche Christi in der katholischen Kirche \u201esubsistiert\u201c, beinhaltet die Tatsache, dass es auch au\u00dferhalb ihres sichtbaren Gef\u00fcges \u201evielf\u00e4ltige Elemente der Heiligung und der Wahrheit\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn6\">[6]<\/a> gibt, die Anerkennung des obgleich unterschiedlichen kirchlichen Charakters der nicht katholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. Auch diese sind n\u00e4mlich \u201ekeineswegs ohne Bedeutung und Gewicht\u201c in dem Sinn, dass der Geist Christi sich nicht weigert, \u201esie als Mittel des Heils zu gebrauchen\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn7\">[7]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text zieht zun\u00e4chst die Wirklichkeit der Ostkirchen in Betracht, die nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen. Unter Verweis auf verschiedene Konzilstexte wird anerkannt, dass diese den Titel \u201eTeil- oder Ortskirchen\u201c verdienen und Schwesterkirchen der katholischen Teilkirchen genannt werden, weil sie mit der katholischen Kirche verbunden bleiben aufgrund der apostolischen Sukzession und der g\u00fcltigen Eucharistie, durch welche die Kirche Gottes aufgebaut wird und w\u00e4chst <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn8\">[8]<\/a>. Die Erkl\u00e4rung <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html\">Dominus Iesus<\/a><\/em> nennt sie sogar ausdr\u00fccklich \u201eechte Teilkirchen\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn9\">[9]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der klaren Anerkennung ihres \u201eTeilkircheseins\u201c und des damit verbundenen Heilswertes konnte das Dokument nicht unterlassen, den Mangel (<em>defectus<\/em>) zu erw\u00e4hnen, unter dem sie gerade in ihrem Teilkirchesein leiden. Denn wegen ihrer eucharistischen Kirchenvorstellung, die den Akzent auf die Wirklichkeit der im Namen Christi in der Eucharistiefeier und unter der Leitung des Bischofs versammelten Teilkirche legt, betrachten sie die Teilkirchen als <em>vollst\u00e4ndig<\/em> in ihrem Teilsein <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn10\">[10]<\/a>. Daraus folgt, dass in Anbetracht der grundlegenden Gleichheit zwischen allen Teilkirchen und allen Bisch\u00f6fen, die sie leiten, jede von ihnen eine eigene innere Autonomie besitzt. Dies hat offenkundige Auswirkungen auf die Lehre vom Primat, der nach katholischem Glauben \u201eein inneres Wesenselement\u201c f\u00fcr das Bestehen einer Teilkirche ist <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn11\">[11]<\/a>. Nat\u00fcrlich muss immer unterstrichen werden, dass der Primat des Nachfolgers Petri, des Bischofs von Rom, nicht als \u00e4u\u00dfere Zutat oder als Konkurrenz gegen\u00fcber den Bisch\u00f6fen der Teilkirchen verstanden werden darf. Der Primat muss als Dienst an der Einheit des Glaubens und der Gemeinschaft ausge\u00fcbt werden, und zwar innerhalb der Grenzen, die sich aus dem Gesetz Gottes und der in der Offenbarung enthaltenen, unantastbaren g\u00f6ttlichen Verfassung der Kirche ergeben <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn12\">[12]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In der f\u00fcnften Frage geht es darum, weshalb den kirchlichen Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind, der Titel \u201eKirche\u201c nicht zugeschrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu muss man sagen: \u201eDie Wunde ist allerdings noch viel tiefer bei den kirchlichen Gemeinschaften, die die apostolische Sukzession und die g\u00fcltige Eucharistie nicht bewahrt haben\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn13\">[13]<\/a>. Deshalb sind sie \u201enicht Kirchen im eigentlichen Sinn\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn14\">[14]<\/a>, sondern \u201ekirchliche Gemeinschaften\u201c, wie die Konzils- und Nachkonzilslehre bezeugt <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn15\">[15]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn diese klaren Aussagen bei den betroffenen Gemeinschaften und auch in katholischen Kreisen Unbehagen verursacht haben, ist nicht ersichtlich, wie man diesen Gemeinschaften den Titel \u201eKirche\u201c zuschreiben k\u00f6nnte. Denn sie nehmen den theologischen Begriff von Kirche im katholischen Sinn nicht an; ihnen fehlen Elemente, die von der katholischen Kirche als wesentlich betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss aber daran erinnern, dass diese Gemeinschaften selbst \u2013 wegen der verschiedenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in ihnen wirklich vorhanden sind \u2013 zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Dokument der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, das im Wesentlichen die Konzilslehre und das Nachkonzilslehramt aufgreift, ruft mit Klarheit die katholische Lehre \u00fcber die Kirche in Erinnerung. Es weist unannehmbare Auffassungen zur\u00fcck, die immer noch verbreitet sind, selbst in katholischen Kreisen, und es bietet wertvolle Hinweise f\u00fcr die Fortf\u00fchrung des \u00f6kumenischen Dialogs, der immer eine der Priorit\u00e4ten der katholischen Kirche bleibt, wie Benedikt XVI. schon in <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/holy_father\/benedict_xvi\/messages\/pont-messages\/2005\/documents\/hf_ben-xvi_mes_20050420_missa-pro-ecclesia_ge.html\">seiner ersten Botschaft an die Kirche<\/a> (20. April 2005) und bei vielen anderen Gelegenheiten bekr\u00e4ftigt hat, besonders bei seiner Apostolischen Reise in die T\u00fcrkei (28. November \u2013 1. Dezember 2006). Damit der Dialog aber wirklich konstruktiv sein kann, bedarf es neben der Offenheit f\u00fcr die Gespr\u00e4chspartner der Treue zur Identit\u00e4t des katholischen Glaubens. Nur auf diese Weise kann man zur Einheit aller Christen in der einen Herde und dem einen Hirten (vgl. <em>Joh <\/em>10,16) gelangen und so jene Wunde heilen, welche die katholische Kirche immer noch an der vollen Verwirklichung ihrer Universalit\u00e4t in der Geschichte hindert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der katholische \u00d6kumenismus mag auf den ersten Blick paradox erscheinen. Mit dem Ausdruck <em>subsistit in<\/em> wollte das Zweite Vatikanische Konzil zwei Lehraussagen miteinander verbinden: Auf der einen Seite besteht die Kirche Christi \u2013 trotz der Spaltungen der Christen \u2013 voll nur in der katholischen Kirche fort; auf der anderen Seite gibt es viele Elemente der Heiligung und der Wahrheit au\u00dferhalb ihres Gef\u00fcges, also in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit ihr stehen. In diesem Zusammenhang hat das Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils \u00fcber den \u00d6kumenismus <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html\">Unitatis redintegratio<\/a><\/em> den Ausdruck \u201eF\u00fclle\u201c (der Einheit\/Katholizit\u00e4t) \u2013 <em>plenituto (unitatis\/catholicitatis)<\/em> \u2013 eingef\u00fchrt, eben um zu helfen, diese in gewissem Sinn paradoxe Situation besser zu verstehen. Auch wenn die katholische Kirche die F\u00fclle der Heilsmittel besitzt, \u201esind die Spaltungen der Christen f\u00fcr die Kirche ein Hindernis, dass sie die ihr eigene F\u00fclle der Katholizit\u00e4t in jenen S\u00f6hnen wirksam werden l\u00e4sst, die ihr zwar durch die Taufe zugeh\u00f6ren, aber von ihrer vollen Gemeinschaft getrennt sind\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn16\">[16]<\/a>. Es geht also um die F\u00fclle der katholischen Kirche, die schon gegenw\u00e4rtig ist und die zunehmen muss in den Br\u00fcdern und Schwestern, die nicht in voller Gemeinschaft mit ihr stehen, aber auch in den eigenen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern, die der S\u00fcnde ausgesetzt bleiben, bis das Volk Gottes \u201ezur ganzen F\u00fclle der ewigen Herrlichkeit im himmlischen Jerusalem freudig gelangt\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn17\">[17]<\/a>. Das Voranschreiten in der F\u00fclle ist in der Dynamik des Einsseins mit Christus grundgelegt: \u201eDie Vereinigung mit Christus ist zugleich eine Vereinigung mit allen anderen, denen er sich schenkt. Ich kann Christus nicht allein f\u00fcr mich haben, ich kann ihm zugeh\u00f6ren nur in der Gemeinschaft mit allen, die die Seinigen geworden sind oder werden sollen. Die Kommunion zieht mich aus mir heraus zu ihm hin und damit zugleich in die Einheit mit allen Christen\u201c <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftn18\">[18]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref1\">[1]<\/a>&nbsp;Paul VI., <em>Ansprache <\/em>vom 21. September 1964: <em>AAS<\/em> 56 (1964) 1012.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref2\">[2]<\/a>&nbsp;<em>Ebd.<\/em>, 1010. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref3\">[3]<\/a>&nbsp;Vgl. G. Philips, <em>La Chiesa e il suo mistero nel Concilio Vaticano II<\/em>, Milano 1975, I, 111. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref4\">[4]<\/a>&nbsp;Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erkl\u00e4rung <em>Mysterium Ecclesiae<\/em>, 1: <em>AAS<\/em> 65 (1973) 398. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref5\">[5]<\/a>&nbsp;Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Notifikation zu dem Buch <em>\u201eKirche: Charisma und Macht. Versuch einer militanten Ekklesiologie\u201c<\/em> von P. Leonardo Boff OFM: <em>AAS<\/em> 77 (1985) 758-759. Der angef\u00fchrte Absatz aus der Notifikation wird zwar in der Antwort nicht zitiert, findet sich aber zur G\u00e4nze in der Erkl\u00e4rung <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html\">Dominus Iesus<\/a><\/em>, 16, Fu\u00dfnote 56. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref6\">[6]<\/a>&nbsp;II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html\">Lumen gentium<\/a><\/em>, 8.2. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref7\">[7]<\/a>&nbsp;II. Vatikanisches Konzil, Dekret <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html\">Unitatis redintegratio<\/a><\/em>, 3.4. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref8\">[8]<\/a>&nbsp;Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dekret <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html\">Unitatis redintegratio<\/a><\/em>, 15.1. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref9\">[9]<\/a>&nbsp;Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erkl\u00e4rung <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html\">Dominus Iesus<\/a><\/em>, 17: <em>AAS<\/em> 92 (2000) 758. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref10\">[10]<\/a>&nbsp;Vgl. Gemischte katholisch-orthodoxe Kommission in Frankreich, <em>Der r\u00f6mische Primat in der Gemeinschaft der Kirchen, <\/em>Schlussfolgerungen: <em>Enchiridion oecumenicum<\/em> (1991), IV, 956. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref11\">[11]<\/a>&nbsp;Vgl. Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Schreiben <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html\">Communionis notio<\/a><\/em>, 17: AAS 85 (1993) 849. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref12\">[12]<\/a>&nbsp;Vgl. Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erw\u00e4gungen <em>Der Primat des Nachfolgers Petri im Geheimnis der Kirche<\/em>, 7 und 10, in: <em>L\u2019Osservatore Romano. Wochenausgabe in deutscher Sprache<\/em>, 11. Dezember 1998, 8-9. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref13\">[13]<\/a>&nbsp;Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Schreiben <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_28051992_communionis-notio_ge.html\">Communionis notio<\/a><\/em>, 17: <em>AAS<\/em> 85 (1993) 849. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref14\">[14]<\/a>&nbsp;Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erkl\u00e4rung <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20000806_dominus-iesus_ge.html\">Dominus Iesus<\/a><\/em>, 17: <em>AAS<\/em> 92 (2000) 758. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref15\">[15]<\/a>&nbsp;Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dekret <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html\">Unitatis redintegratio<\/a><\/em>, 4; Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/holy_father\/john_paul_ii\/apost_letters\/documents\/hf_jp-ii_apl_20010106_novo-millennio-ineunte_ge.html\">Novo millennio ineunte<\/a><\/em>, 48: <em>AAS<\/em> 93 (2001) 301-302. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref16\">[16]<\/a>&nbsp;II. Vatikanisches Konzil, Dekret <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_decree_19641121_unitatis-redintegratio_ge.html\">Unitatis redintegratio<\/a><\/em>, 4. <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref17\">[17]<\/a>&nbsp;<em>Ebd.<\/em>, 3.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"yui_3_15_0_1_1611312706665_203\"><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/roman_curia\/congregations\/cfaith\/documents\/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html#_ftnref18\">[18]<\/a>&nbsp;Benedikt XVI., Enzyklika <em><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/holy_father\/benedict_xvi\/encyclicals\/documents\/hf_ben-xvi_enc_20051225_deus-caritas-est_ge.html\">Deus caritas est<\/a><\/em>, 14: <em>AAS<\/em> 98 (2006) 228-229.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KOMMENTARzu denAntworten auf Fragen zu einigen Aspektenbez\u00fcglich der Lehre \u00fcber die Kirche Die verschiedenen Fragen, auf welche die Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre antworten m\u00f6chte, betreffen das allgemeine Verst\u00e4ndnis der Kirche, wie es sich aus den dogmatischen und \u00f6kumenischen Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils ergibt. Denn diesem \u201eKonzil der Kirche \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7110"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7110"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7111,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7110\/revisions\/7111"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}