{"id":2696,"date":"2016-03-10T20:07:37","date_gmt":"2016-03-10T19:07:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=2696"},"modified":"2021-05-31T16:37:05","modified_gmt":"2021-05-31T14:37:05","slug":"weltjugendtag-in-krakau-und-in-schaffhausen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/weltjugendtag-in-krakau-und-in-schaffhausen\/","title":{"rendered":"Weltjugendtag in Krakau und in Schaffhausen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz in Lugano<\/h4>\n\n\n<div class=\"attribute-short_description\">\n<p><strong>Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich vom 7.-9. M\u00e4rz 2016 in der Casa Santa Birgitta in Lugano zur 311. Ordentlichen Versammlung getroffen. Sie stand zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Pr\u00e4sidenten, Bischof Charles Morerod.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"attribute-description\">\n<p>Vom 26. bis 31. Juli 2016 wird in Krakau der 31. Weltjugendtag durchgef\u00fchrt. Alle zwei bis drei Jahre findet im Sommer ein internationaler Weltjugendtag auf Einladung des Papstes statt, zu dem sich junge Menschen aus der ganzen Welt an einem Ort treffen. Das Leitthema des Weltjugendtags 2016 ist aus den Seligpreisungen im Matth\u00e4usevangelium: \u201eSelig sind die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden\u201c (Mt 5,7).<\/p>\n<p>Aus der Schweiz werden nach dem jetzigen Stand der Vorbereitungen \u00fcber 1\u2018500 junge Menschen nach Krakau fahren. Begleitet werden die Delegationen aus der deutschen, franz\u00f6sischen und italienischen Schweiz von den Bisch\u00f6fen Marian Eleganti, Alain de Raemy und Valerio Lazzeri. Vom 8. bis 10. April 2016 findet in Schaffhausen der \u201eDeutschschweizer Weltjugendtag\u201c statt. Das dreit\u00e4gige Treffen ist einerseits ein Vortreffen f\u00fcr jene, die im Sommer nach Krakau reisen werden, andererseits ein Ersatztreffen f\u00fcr jene, die nicht nach Krakau reisen k\u00f6nnen. \u00c4hnliche Vortreffen finden am 16. April in Vevey f\u00fcr die franz\u00f6sische und am 19. April in Lugano f\u00fcr die italienische Schweiz statt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Weltjugendtag sind zu finden auf den Internetseiten <a title=\"https:\/\/www.wjt.ch\" href=\"https:\/\/www.wjt.ch\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.wjt.ch<\/a> (Deutschschweiz), <a title=\"https:\/\/www.pastoralegiovanile.ch\" href=\"https:\/\/www.pastoralegiovanile.ch\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.pastoralegiovanile.ch<\/a> (Tessin) sowie auf der offiziellen Internetseite des Weljugendtags in Krakau <a title=\"https:\/\/www.krakow2016.com\" href=\"https:\/\/www.krakow2016.com\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.krakow2016.com<\/a>.<\/p>\n<p><b>Ja zum Menschen, nein zur Pr\u00e4implantationsdiagnostik<\/b><\/p>\n<p>Als Folge der 2015 erfolgten Revision der Bundesverfassung kommt es am kommenden 5. Juni zu einer eidgen\u00f6ssischen Volksabstimmung \u00fcber das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz. Mit den neuen Gesetzesbestimmungen sollen die Bedingungen f\u00fcr die Zul\u00e4ssigkeit der Pr\u00e4implantationsdiagnostik (PID) geregelt werden. Die Bisch\u00f6fe sind der \u00dcberzeugung, dass der Inhalt dieser Gesetzesvorlage der unverletzlichen W\u00fcrde des Menschen nicht gerecht wird. Sie lehnen daher diese \u00c4nderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes ab. Vor dem Abstimmungstermin wird die Kommission f\u00fcr Bioethik eine ausf\u00fchrliche Stellungnahme ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p><b>In K\u00fcrze<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Die Bischofskonferenz f\u00fchrt am 19.\/20. April 2016 eine Studientagung \u00fcber den \u201eKoran, seine Auslegung und Herausforderungen\u201c durch. Sie wird durch die Arbeitsgruppe Islam der SBK vorbereitet.<\/li>\n<li>Die Kommission f\u00fcr Bioethik wird am 31. Oktober 2016 in Z\u00fcrich eine Tagung zum Thema Organtransplantation durchf\u00fchren. Es werden sowohl fachlich-technische wie ethische Fragen diskutiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Begegnungen<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Thomas Edward Gullickson, war Gast an der Versammlung der Bischofskonferenz. Er war begleitet von Nuntiatursekret\u00e4r Mgr. Mario Codamo. Der Besuch ist jeweils willkommene Gelegenheit zu einem offenen und pers\u00f6nlichen Austausch. Diesmal galt dieser unter anderem den Meinungs\u00e4usserungen des Nuntius \u00fcber die Situation der katholischen Kirche, die in kirchlichen und nichtkirchlichen Medien in den letzten Monaten verbreitet worden waren und zu \u00f6ffentlichen Reaktionen gef\u00fchrt hatten.<\/li>\n<li>Die Bisch\u00f6fe empfingen eine Delegation des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI), bestehend aus dem Pr\u00e4sidenten des Verwaltungsrats, RA Raphael K\u00fchne, und Institutsleiter Arnd B\u00fcnker. Gegenstand der Begegnung war eine Standortbestimmung \u00fcber die beiden Umfragen in der Schweiz f\u00fcr die Vorbereitung der Versammlungen der Bischofssynode in Rom 2014 und 2015. Die Bisch\u00f6fe danken f\u00fcr die Mitwirkung des SPI bei der Realisierung der Umfragen in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der SBK und dessen Kommunikationsstelle.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Ernennungen<\/b><\/p>\n<p>Die Schweizer Bischofskonferenz ernennt:<\/p>\n<ul>\n<li>Sandro Iseppi, Pastoralassistent in Versoix GE, zum Mitglied der r\u00f6misch-katholischen Delegation in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK).<\/li>\n<li>Stephan Leimgruber, Dr. theol., Spiritual am Seminar St. Beat und f\u00fcr die Theologen und Theologinnen in der Berufseinf\u00fchrung, Luzern, sowie Chorherr Giovanni Polito CRSM, Universit\u00e4tsseelsorger in Lausanne, zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe \u201eIslam\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lugano, 9. M\u00e4rz 2016<\/p>\n<\/div>\n\n\n<p>Schweizer Bischofskonferenz<strong><br>Walter M\u00fcller<\/strong><br>Informationsbeauftragter<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>311. o.V. &#8211; 7.-9. 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