{"id":1962,"date":"2017-02-02T12:47:21","date_gmt":"2017-02-02T11:47:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=1962"},"modified":"2021-05-31T16:31:03","modified_gmt":"2021-05-31T14:31:03","slug":"besuch-in-benin-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/besuch-in-benin-2017\/","title":{"rendered":"Expertengruppe der Schweizer Bischofskonferenz f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog zu Besuch in Benin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Eine Expertengruppe der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) begibt sich unter der Leitung von Bischof Alain de Raemy vom 3. bis 11.Februar in das westafrikanische Land Benin. Es handelt sich um eine Reise im Zusammenhang mit dem interreligi\u00f6sen Dialog in dem westafrikanischen Land. Benin zeichnet sich aus durch ein friedliches Zusammenleben der Religionsgemeinschaften der Christen, Muslime und endogenen Religionen. Die siebenk\u00f6pfige Delegation folgt einer Einladung der Genfer Stiftung &#8222;Espace Afrique&#8220;, die der Beniner Unternehmer Samuel Dossou-Aworet zur F\u00f6rderung der Entwicklung Afrikas und seiner Werte gr\u00fcndete.<\/strong><br><br>Im Rahmen der Reise stehen Begegnungen mit Spitzenvertretern der verschiedenen Religionen, aber auch des Staates und der Wissenschaft auf dem Programm. Im Mittelpunkt der Reise steht ein Symposium zum Thema &#8222;Das Zusammenleben der Anh\u00e4nger verschiedener Religionsgemeinschaften in Benin und der Schweiz. Dem anderen in seinem Unterschied begegnen &#8211; Herausforderungen, Risiken und Chancen.&#8220; Ein breites Besuchsprogramm erm\u00f6glicht den Kontakt mit dem praktischen Leben vor Ort in den multireligi\u00f6sen gr\u00f6sseren St\u00e4dten Benins.<br><br>Ein Grossteil der zahlreichen Migranten aus den L\u00e4ndern Schwarzafrikas fl\u00fcchten vor Armut, sozialen und religi\u00f6sen Unruhen und kriegerischen Konflikten. Ziel der Reise ist es, das Benin-Modell der Toleranz und des Dialogs zwischen den Religionsgemeinschaften zu studieren. Das Land zeichnet sich seit den 1990er Jahren, als Benin einen Vers\u00f6hnungsprozess durchlaufen hat, durch bemerkenswert stabile Verh\u00e4ltnisse in Gesellschaft und Staat aus. Dies, obwohl das Land von unruhigen Nachbarl\u00e4ndern umgeben ist: Nigeria, Niger, Burkina Faso, Togo.<br><br>Im \u00dcbrigen besteht seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein besonderes Verh\u00e4ltnis zwischen der katholischen Kirche in der Schweiz und in Benin: Das Bistum St. Gallen spendete den Bau des ersten Priesterseminars in Benin. Das Grand S\u00e9minaire St-Gall ist bis heute die bedeutendste Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr den zahlreichen Priesternachwuchs des Landes und wird heute noch von den Katholiken des Bistums St. Gallen unterst\u00fctzt.<br><br>Die Kommission der SBK f\u00fcr den Dialog mit den Muslimen bildet den Kern der Expertengruppe, die sich nach Benin begibt. Pr\u00e4sident der Kommission ist Bischof Alain de Raemy, Weihbischof im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg. Weitere Mitglieder der Delegation sind der Generalsekret\u00e4r der SBK und Sekret\u00e4r der Kommission, Erwin Tanner-Tiziani, der Religionsp\u00e4dagoge Stephan Leimgruber, der Schweizer Diplomat Francis Piccand, der Westschweizer Regionalleiter des katholischen Hilfswerks &#8222;Kirche in Not&#8220; Roberto Simona, der Afrikamissionar Pater Roman St\u00e4ger und der Informationsbeauftragte der SBK Walter M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<p>Schweizer Bischofskonferenz<strong><br>Walter M\u00fcller<\/strong><br>Informationsbeauftragter<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Expertengruppe der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) begibt sich unter der Leitung von Bischof Alain de Raemy vom 3. bis 11.Februar in das westafrikanische Land Benin. Es handelt sich um eine Reise im Zusammenhang mit dem interreligi\u00f6sen Dialog in dem westafrikanischen Land. 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