{"id":1651,"date":"2018-09-06T16:29:07","date_gmt":"2018-09-06T14:29:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=1651"},"modified":"2021-05-31T16:24:18","modified_gmt":"2021-05-31T14:24:18","slug":"321-ao-st-gall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/321-ao-st-gall\/","title":{"rendered":"Sexuelle \u00dcbergriffe: Massnahmen zeigen Wirkung"},"content":{"rendered":"\n<p><em><strong>Die 321. ordentliche Vollversammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) fand vom 3.-5. September im bisch\u00f6flichen Ordinariat von St. Gallen statt.<\/strong><\/em><br><br><strong>Sexuelle \u00dcbergriffe im kirchlichen Umfeld<\/strong><br><br><em><u>Statistik 2010-2017<\/u><\/em><br><br>Die SBK hat die <a href=\"https:\/\/www.bischoefe.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Pr%C3%A4sentationMeldungenStatistik2010bis2017f%C3%BCrSBK_f.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Statistik 2010-2017<\/a> der bei den di\u00f6zesanen Fachstellen eingegangenen Meldungen zu sexuellen \u00dcbergriffen im kirchlichen Umfeld zur Kenntnis genommen. Die Meldungen fanden zwischen 2010-2017 statt, die darin gemeldeten \u00dcbergriffe erfolgten aber \u00fcber eine weit gr\u00f6ssere Zeitspanne, n\u00e4mlich zwischen \u00abvor 1961\u00bb und 2017. Die Statistik zeigt im Jahr 2017 eine markante Zunahme von erfolgten Meldungen. Bei n\u00e4herer Betrachtung ergibt sich folgendes differenziertes Bild:<br><br>Die Buss- und Gebetsfeier der SBK im Dezember 2016 in der Basilika von Valeria in Sitten hat eine grosse Wirkung gehabt und eine beachtliche Zahl von Opfern ermutigt, welche sich bis anhin nicht gemeldet hatten.<br><br>Nachdem im Jahre 2017 in der \u00d6ffentlichkeit nach und nach wahrgenommen wurde, dass ein Genugtuungsfonds f\u00fcr Opfer von verj\u00e4hrten sexuellen \u00dcbergriffen besteht und operativ geworden ist, haben sich auch zahlreiche Opfer entsprechend gemeldet.<br><br>Die Thematik der sexuellen \u00dcbergriffe im kirchlichen Umfeld war im Jahre 2017 immer wieder in den Medien pr\u00e4sent. Im Gegensatz zu fr\u00fcheren Jahren wurde dabei auch vermehrt dar\u00fcber berichtet, was die katholische Kirche in der Schweiz vor allem seit 2010 getan hat und noch immer tut, um Licht in dieses dunkle Kapitel zu bringen und um neuen \u00dcbergriffsf\u00e4llen vorzubeugen. Es darf angenommen werden, dass sich einige Opfer dadurch zu einer Meldung motiviert sahen.<br><br>Die Kommunikationsstelle der SBK, das Fachgremium der SBK und die di\u00f6zesanen Fachgremien haben sich mit aktiver Medienarbeit, mit Faltbl\u00e4ttern, \u00fcber ihre Webseiten etc. eingesetzt, um ihre T\u00e4tigkeit einer breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen. Alle Di\u00f6zesen haben Schritte unternommen, um die Opfer zu einer Meldung zu ermutigen.<br><br>Vor diesem Hintergrund darf die hohe Anzahl an neuen Meldungen als positiv eingestuft werden: die n\u00e4here Betrachtung zeigt, dass die Anstrengungen der katholischen Kirche in der Schweiz, die Opfer zu erreichen und zu ermutigen, allm\u00e4hlich greifen; sie weist zudem darauf hin, dass die di\u00f6zesanen Fachgremien und die Kommission Genugtuung wirksam arbeiten.<br><br>In der Romandie hat die T\u00e4tigkeit der <a href=\"http:\/\/cecar.ch\/wordpress\/\">CECAR<\/a> die Anliegen von Opfern sexueller \u00dcbergriffe zus\u00e4tzlich ins \u00f6ffentliche Bewusstsein gerufen. Es muss hier pr\u00e4zisiert werden, dass &#8211; da die CECAR keine kirchliche Einrichtung ist &#8211; die F\u00e4lle, welche sich bei ihr melden und von ihr behandelt werden, nicht in dieser Statistik erfasst wurden. Zudem ist auch zu beachten, dass die CECAR ausschliesslich f\u00fcr verj\u00e4hrte F\u00e4lle zust\u00e4ndig ist und im Hinblick auf einen Genugtuungsbeitrag agiert.<br><br>Einmal mehr best\u00e4tigt sich, dass die gr\u00f6sste Zahl der gemeldeten Ereignisse 30 Jahre oder l\u00e4nger zur\u00fcckliegt. Von den 65 gemeldeten \u00dcbergriffen fanden 56 vor dem Jahre 1990 statt. Die Statistik zeigt, dass die seit 2002 getroffenen Massnahmen Wirkung zeigen.<br><br>Zu den sieben gemeldeten \u00dcbergriffen, welche zwischen 1991 und Ende 2017 stattgefunden haben, l\u00e4sst sich Folgendes sagen: in zwei F\u00e4llen lag kein sexueller \u00dcbergriff vor; drei \u00dcbergriffe richteten sich gegen erwachsene Frauen in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis; in einem Fall geht es um ein Verh\u00e4ltnis zwischen einem \u00e4lteren Priester und einem 17-j\u00e4hrigen Mann; schliesslich gibt es noch einen Fall zu Beginn der 1990er Jahre, bei dem es sich um Ber\u00fchrungen und \u00c4hnliches eines Priesters gegen\u00fcber einem 7 bis 10-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen handelt, der von den zivilen Beh\u00f6rden wegen Verj\u00e4hrung eingestellt wurde.<br><br>Es ist zu ber\u00fccksichtigen, dass einzelne Opfer \u00dcbergriffe seitens mehrerer T\u00e4ter erlitten haben. Ein Opfer wurde zu verschiedenen Zeitpunkten von verschiedenen T\u00e4tern missbraucht. Dies erkl\u00e4rt, dass die Gesamtzahlen von Opfern, T\u00e4tern und \u00dcbergriffen nicht genau \u00fcbereinstimmen.<br><br>Die SBK fordert erneut Opfer auf, sich an ein di\u00f6zesanes Fachgremium oder an kantonale Opferhilfestellen zu wenden.<br><br><em><u>Versch\u00e4rfung der Anzeigepflicht bei Offizialdelikten gegen\u00fcber einer erwachsenen Person<\/u><\/em><br><br>Die \u201eRichtlinien der Schweizer Bischofskonferenz und der Vereinigung der H\u00f6hern Ordensobern der Schweiz zu sexuellen \u00dcbergriffen im kirchlichen Umfeld\u201c sahen bis anhin vor, dass das erwachsene Opfer einerseits in jedem Fall auf die M\u00f6glichkeit einer Strafanzeige nach staatlichen Recht hinzuweisen war und es anderseits gegen\u00fcber den kirchlichen Amtstr\u00e4gern Einspruch gegen die Erstattung einer Strafanzeige erheben konnte. Die SBK hat nun eine \u00c4nderung der Richtlinien beschlossen, wonach das Opfer nicht mehr \u00fcber ein \u201eVetorecht\u201c verf\u00fcgen soll; <em>kirchliche Amtstr\u00e4ger<\/em> sollen k\u00fcnftig in jedem Fall Anzeige an die staatlichen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden erstatten, wenn sie Kenntnis von einem Offizialdelikt erhalten. Die bisherige Regelung war aufgrund von Empfehlungen von Opfertherapeutinnen und -therapeuten entstanden, welche ein \u201eVetorecht\u201c f\u00fcr die Opfer gefordert hatten. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass wenn keine Anzeigepflicht existiert, die Vertuschungsgefahr bestehen bleibt sowie die Gef\u00e4hrdung von potentiellen k\u00fcnftigen Opfern.<br><br>Mit dieser Anzeigepflicht will die SBK die klare Position der katholischen Kirche in der Schweiz verdeutlichen und hofft, dass diese Massnahme die Opfer nicht an einer Meldung hindern wird. Unge\u00e4ndert bleibt nach wie vor die Anzeigepflicht bei Verdacht im p\u00e4dosexuellen Bereich.<br><br>Bevor die \u00c4nderung in Kraft treten kann, muss sich auch die Vereinigung der H\u00f6hern Ordensobern der Schweiz \u2013 als zweite Tr\u00e4gerin der Richtlinien \u2013 mit ihr einverstanden erkl\u00e4ren.<br><br><em><u>Aufstockung des Genugtuungsfonds<\/u><\/em><br><br>Ende 2016 hat die SBK die \u201eKommission Genugtuung f\u00fcr Opfer von verj\u00e4hrten sexuellen \u00dcbergriffen im kirchlichen Umfeld\u201c ins Leben gerufen. Gleichzeitig wurde ein Genugtuungsfonds in der H\u00f6he von rund Fr. 500&#8217;000 ge\u00e4ufnet, um den Opfern von verj\u00e4hrten \u00dcbergriffen Genugtuungsbeitr\u00e4ge ausbezahlen zu k\u00f6nnen. Der Genugtuungsfonds wird von der SBK, der Vereinigung der H\u00f6hern Ordensobern der Schweiz (VOS&#8217;USM) und der R\u00f6misch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) finanziert. Bereits Ende 2017 beschloss die SBK eine weitere Aufstockung von Fr. 300&#8217;000. Gem\u00e4ss Hochrechnung wird der Genugtuungsfonds per Ende 2018 aufgebraucht sein. Deshalb hat sich die SBK in St. Gallen f\u00fcr eine zweite Realimentierung des Fonds um weitere Fr. 300\u2018000 ausgesprochen.<br><br><strong>Wahl des Pr\u00e4sidiums SBK (2019-2022)<\/strong><br><br>Die Mitglieder der SBK haben f\u00fcr die n\u00e4chste Amtsdauer ihr neues Pr\u00e4sidium gew\u00e4hlt:<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mgr. Felix Gm\u00fcr (Bischof von Basel), Pr\u00e4sident<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mgr. Markus B\u00fcchel (Bischof von St. Gallen), Vizepr\u00e4sident<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mgr. Alain de Raemy (Weihbischof von Lausanne-Genf-Freiburg), Mitglied des Pr\u00e4sidiums<br><br>Die neue Zusammensetzung des Pr\u00e4sidiums wird sich auf die Zust\u00e4ndigkeitsbereiche wie folgt auswirken (ab 1. Januar 2019):<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pr\u00e4sident des Departements 3 (Gesellschaft, Diakonie und \u00d6ffentlichkeit): Bischof Charles Morerod (bisher Bischof Felix Gm\u00fcr)<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hauptverantwortlicher des Dikasteriums 10 (Diakonie und Hilfswerk): Bischof Charles Morerod (bisher Bischof Felix Gm\u00fcr)<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hauptverantwortlicher f\u00fcr die Kommission Justitia et Pax: Bischof Charles Morerod (bisher Bischof Felix Gm\u00fcr)<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hauptverantwortlicher f\u00fcr das Fachgremium \u00abSexuelle \u00dcbergriffe im kirchlichen Umfeld\u00bb: Bischof Charles Morerod (bisher Bischof Felix Gm\u00fcr)<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bischof Felix Gm\u00fcr bleibt weiterhin Pr\u00e4sident der Stiftung Fastenopfer.<br><br><strong>Waffenexporte in B\u00fcrgerkriegsl\u00e4nder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"310\" height=\"174\" src=\"https:\/\/www.bischoefe.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/180906_conference-de-presse_medium.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1664\" srcset=\"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/180906_conference-de-presse_medium.jpg 310w, https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/180906_conference-de-presse_medium-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>An der Medienkonferenz, welche im Anschluss an die ordentliche Vollversammlung stattgefunden hat, hat Bischof Charles Morerod die geplante Lockerung der Waffenexporte in B\u00fcrgerkriegsl\u00e4nder vehement kritisiert. Mit einem gemeinsamen Brief haben Bischof Charles Morerod, Pfr. Gottfried Locher, Ratspr\u00e4sident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, sowie Bischof Harald Rein, Bischof der Christkatholischen Kirche Schweiz, bei drei Mitgliedern des Bundesrates gegen die beabsichtigte Lockerung der Waffenexporte in B\u00fcrgerkriegsl\u00e4nder interveniert. Das Thema bewegt viele Christinnen und Christen. Was soll der Beitrag der Schweiz in der Welt sein \u2013 mehr Friedensarbeit oder mehr Waffen?<br><br><strong>Begegnung mit dem Nuntius<\/strong><br><br>Zum traditionellen Besuch des Apostolischen Nuntius in der Schweiz hat die SBK Erzbischof Thomas Edward Gullickson sowie Nuntiaturrat Mgr. Chibuike Onyeaghala empfangen, der letztmals die SBK besucht hat und sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wird. Die Mitglieder der SBK bedanken sich bei Mgr. Chibuike Onyeaghala f\u00fcr seine Dienste und w\u00fcnschen ihm weiterhin Gottes Segen.<br><br><strong>Ausserordentlicher Missionsmonat Oktober 2019<\/strong><br><br>Papst Franziskus hat die Weltkirche dazu eingeladen, im Oktober 2019 einen Ausserordentlichen Missionsmonat zu feiern. Im Mittelpunkt dieser Initiative stehen das Gebet, das Zeugnis und die Reflexion \u00fcber die zentrale Bedeutung der <em>missio ad gentes<\/em>. Der Papst nennt vier Dimensionen, die der Vorbereitung und der Durchf\u00fchrung des Ausserordentlichen Missionsmonats im Oktober 2019 zugrunde liegen sollen: die pers\u00f6nliche Begegnung mit Jesus Christus, das Zeugnis, die Bildungsarbeit sowie das karitative Wirken. Die SBK hatte anl\u00e4sslich der 319. ordentlichen Vollversammlung vom 5.\u20137. M\u00e4rz 2018 beschlossen, eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Ausserordentlichen Missionsmonats unter der Leitung von Bischof Jean-Marie Lovey zusammenzustellen. Um die Absicht von Papst Franziskus m\u00f6glichst gut in die eigenen \u00dcberlegungen integrieren zu k\u00f6nnen, hat die Arbeitsgruppe Prof. Dr. Fran\u00e7ois-Xavier Amherdt gebeten, ein Grundlagenpapier zum Missionsverst\u00e4ndnis von Papst Franziskus vorzubereiten.<br><br>Die SBK hat auf Vorschlag der Arbeitsgruppe folgende Ziele f\u00fcr die Schweiz verabschiedet:<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Mission ist als (integraler) Teil der Identit\u00e4t der Welt- wie auch der Ortskirche neu entdeckt;<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mission ist ein positiver Begriff der Kirche;<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mission wird in einer gemeinsamen Aktion konkret und erfahrbar;<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00abMissio ad intra\u00bb und \u00abmissio ad gentes\u00bb stehen in einer Beziehung, die bereichert und inspiriert, jedoch nicht ausschliesst;<br><br>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Akzent liegt auf einer missionarischen Pastoral, die von unserer Sendung als Getaufte ausgeht.<br><br>Um die n\u00e4chsten Schritte vorzubereiten, soll eine Plattform entwickelt werden, die einen Rahmen f\u00fcr dezentrale Events bildet, diese anregt, f\u00f6rdert und medial sichtbar macht.<br><br><strong>Treffen mit dem Untersekret\u00e4r der Sektion \u00abMigranten und Fl\u00fcchtlinge\u00bb im Dikasterium f\u00fcr den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen<\/strong><br><br>Die SBK hat am 4. September P. Fabio Baggio C.S., Untersekret\u00e4r der Sektion \u00abMigranten und Fl\u00fcchtlinge\u00bb im Dikasterium f\u00fcr den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen empfangen. Dieser hat ausgehend von den <a href=\"https:\/\/migrants-refugees.va\/20-action-points-migrants\/\">20 pastoralen Handlungsschwerpunkten von Migrants &amp; Refugees<\/a> und anhand von konkreten Beispielen von der Aufbauarbeit der Sektion Migranten und Fl\u00fcchtlinge berichtet. Die Sektion steht unter der direkten Leitung von Papst Franziskus und ermutigt alle Bischofskonferenzen, alle Anstrengungen zu unternehmen, um eine wirksamere Solidarit\u00e4t mit Migranten zu Fl\u00fcchtlingen zu f\u00f6rdern.<br><br><strong>Jugendsynode<\/strong><br><br>Die SBK wird an der Jugendsynode im Oktober 2018 in Rom von Weihbischof Alain de Raemy vertreten sein. Die Wahl des Delegierten der SBK fand an der 319. ordentlichen Vollversammlung vom 5.\u20137. M\u00e4rz 2018 statt. Die Wahl wurde mittlerweile durch Papst Franziskus, via Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekret\u00e4r der Bischofssynode, best\u00e4tigt.<br><br><strong>Ernennungen<\/strong><br><br>Die SBK hat folgende Mitglieder ernannt:<br><br><em>Kommission f\u00fcr Bioethik<\/em><br><br><strong>Prof. tit. Dr. phil. Bernard N. Schumacher<\/strong>, Interdisziplin\u00e4res Institut f\u00fcr Ethik und Menschenrechte, Universit\u00e4t Freiburg i.\u00dc.<br><br><em>Kommission f\u00fcr den Dialog mit den Muslimen<\/em><br><br><strong>Abouna Milad Zein<\/strong>, Priester der maronitischen Gemeinschaft<br><br><strong>Eucharistiefeier in der Kathedrale St. Gallen<\/strong><br><br>Zum Abschluss der ordentlichen Vollversammlung luden die Mitglieder der SBK die Gl\u00e4ubigen am 5. September um 09.00 Uhr zu einer Eucharistiefeier in der Kathedrale ein. Der Feier stand Bischof Markus B\u00fcchel vor. Sie wurde live von Radio Maria \u00fcbertragen.<br><br>Freiburg, 6. September 2018<\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerische Bischofskonferenz<br>Encarnaci\u00f3n Berger-Lobato<br>Leiterin Marketing &amp; Kommunikation<br>Alpengasse 6, Postfach<br>1701 Freiburg<br>+41 26 510 15 15<br>+41 79 552 04 40<br><a href=\"mailto:berger-lobato@bischoefe.ch\">berger-lobato@bischoefe.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<a class=\"download\" href=\"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/MM_321_SBK_StGallen_d.pdf\" download>321 ao St-Gall <i class=\"fa btn btn-download fa-download\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>321. o.V. &#8211; 3.-5. 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