{"id":1208,"date":"2018-02-02T18:00:40","date_gmt":"2018-02-02T17:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=1208"},"modified":"2021-05-31T16:19:59","modified_gmt":"2021-05-31T14:19:59","slug":"zeit-fuer-dich-zeit-fuer-mich-zeit-fuer-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/zeit-fuer-dich-zeit-fuer-mich-zeit-fuer-uns\/","title":{"rendered":"Zeit f\u00fcr dich \u2013 Zeit f\u00fcr mich \u2013 Zeit f\u00fcr uns"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wort der Bisch\u00f6fe zum Krankensonntag 2018 (4. M\u00e4rz 2018)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eines der st\u00e4rksten Argumente gegen die Existenz GOTTES ist das Leiden. Da wir uns GOTT als unendlich gut vorstellen, scheint seine Existenz mit dem Leiden unvereinbar. Wir fragen uns, wie kann GOTT das zulassen?<strong><br><\/strong><br>Lieber glauben die Menschen, dass es Ihn nicht gibt, als dass sie sich vorstellen, wie Er dem Leiden der Menschen scheinbar teilnahmslos zusieht. Die Frage ist ernst. Papst Franziskus leitet in der diesj\u00e4hrigen Botschaft zum Welttag der Kranken unseren Blick auf die Mutter Jesu, die beim Kreuze ihres Sohnes JESUS stand. Die Prophezeiung des greisen Simeon, die in der Weihnachtsoktav gelesen wurde, klingt uns noch in den Ohren: \u201eDieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch Ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.\u201c<br><br>Zeichen des Widerspruchs sind nicht nur die Person und der Anspruch JESU, sondern auch das Leiden selbst. Auch das Leiden l\u00e4sst die Gedanken vieler Menschen offenbar werden &#8211; ihre innerste Haltung und Gesinnung. Die Mutter Jesu hat ihm standgehalten, ohne aufzuh\u00f6ren, an die Liebe und Weisheit der Ratschl\u00fcsse Gottes zu glauben. \u201eWenn ihr den Menschensohn von der Erde erh\u00f6ht haben werdet, werdet ihr erkennen, dass ICH ES BIN!\u201c Jesus nimmt hier im Hinblick auf Sein qualvolles Sterben den Gottesnamen in den Mund. So hat GOTT im Alten Testament durch die Propheten gesprochen, wenn Er auf sein wunderbares, rettendes Handeln hinweisen wollte: auf Seine Gegenwart in auswegloser Situation! \u201eDann werdet Ihr erkennen, dass ICH es BIN!\u201c Mit anderen Worten: Er ist da, wo wir meinten, wir w\u00e4ren von Ihm verlassen, und es k\u00f6nne keine Rettung mehr geben! Paradoxerweise ist das Leiden, die Finsternis, f\u00fcr viele Christen wie f\u00fcr den r\u00f6mischen Hauptmann unter dem Kreuz und f\u00fcr den sog. \u201eguten Sch\u00e4cher\u201c zu einem Ort geworden, wo sie GOTT begegneten. Wenn wir Kranke und Sterbende begleiten, k\u00f6nnen auch wir Zeugen davon werden. JESUS lehrt uns, das Leben nicht selbst zu beenden, sondern hinzugeben, wenn wir leiden. Er ist vertrauensvoll gestorben: \u201eVater, in Deine H\u00e4nde lege Ich Meinen Geist.\u201c<br><br>Papst Franziskus schliesst seine diesj\u00e4hrige Botschaft mit dem Wunsch: \u201eDie Jungfrau Maria m\u00f6ge f\u00fcr diesen 26. Welttag der Kranken F\u00fcrsprache einlegen; sie m\u00f6ge den kranken Menschen helfen, ihr Leiden in Gemeinschaft mit dem HERRN JESUS zu leben und m\u00f6ge denjenigen beistehen, die f\u00fcr sie Sorge tragen.\u201c<br><br>Mit meinen besten Segensw\u00fcnschen<br><br>Im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz<br><br>+Marian Eleganti, Weihbischof Bistum Chur<\/p>\n\n\n<a class=\"download\" href=\"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/02\/Krankensonntag2018WortderBischoefe_d-1.pdf\" download>Krankensonntag 2018 <i class=\"fa btn btn-download fa-download\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der st\u00e4rksten Argumente gegen die Existenz GOTTES ist das Leiden. Da wir uns GOTT als unendlich gut vorstellen, scheint seine Existenz mit dem Leiden unvereinbar. Wir fragen uns, wie kann GOTT das zulassen?<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6732,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[150],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1208"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1208"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1208\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8804,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1208\/revisions\/8804"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}