{"id":1132,"date":"2019-05-27T16:12:04","date_gmt":"2019-05-27T14:12:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bischoefe.ch\/?p=1132"},"modified":"2021-01-21T21:56:16","modified_gmt":"2021-01-21T20:56:16","slug":"botschaft-von-papst-franziskus-zum-105-welttag-des-migranten-und-fluechtlings-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/botschaft-von-papst-franziskus-zum-105-welttag-des-migranten-und-fluechtlings-2019\/","title":{"rendered":"Botschaft von Papst Franziskus zum 105. Welttag des Migranten und Fl\u00fcchtlings 2019"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Es geht nicht nur um Migranten&#8220;&nbsp;<br><br>29. September 2019<br><br>Liebe Br\u00fcder und Schwestern,<br><br>&nbsp;<br>der Glaube versichert uns, dass das Reich Gottes bereits auf Erden geheimnisvoll pr\u00e4sent ist (vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Konstitution Gaudium et spes, 39); dennoch m\u00fcssen wir auch in unserer heutigen Zeit schmerzhaft feststellen, dass es auf Hindernisse und Gegenkr\u00e4fte st\u00f6\u00dft. Gewaltt\u00e4tige Konflikte und echte Kriege h\u00f6ren nicht auf, die Menschheit auseinanderzurei\u00dfen; ununterbrochen geschehen Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen; man tut sich schwer, wirtschaftliche und soziale Ungleichgewichte auf lokaler oder globaler Ebene zu \u00fcberwinden. Und es sind vor allem die \u00c4rmsten und Benachteiligten, die daf\u00fcr bezahlen.<br><br>Die wirtschaftlich am weitesten fortgeschrittenen Gesellschaften entwickeln in ihrem Inneren die Tendenz eines ausgepr\u00e4gten Individualismus, der, in Verbindung mit einer utilitaristischen Mentalit\u00e4t und in Ausweitung durch das Netzwerk der Medien, eine \u201eGlobalisierung der Gleichg\u00fcltigkeit\u201c hervorbringt. In diesem Szenario sind Migranten, Fl\u00fcchtlinge, Vertriebene und Opfer von Menschenhandel zu Sinnbildern der Ausgrenzung geworden, weil ihnen, neben den Schwierigkeiten, die ihre Lage an sich schon beinhaltet, oft ein negatives Urteil anhaftet, das sie als Ursache gesellschaftlicher Missst\u00e4nde ansieht. Die Einstellung ihnen gegen\u00fcber ist ein Alarmzeichen, das vor dem moralischen Niedergang warnt, der einen erwartet, wenn man der Wegwerfmentalit\u00e4t weiterhin Raum gibt. In der Tat steht so jedes Subjekt, das nicht den Ma\u00dfst\u00e4ben des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens entspricht, in der Gefahr, an den Rand gedr\u00e4ngt und ausgegrenzt zu werden.<br><br>Aus diesem Grund stellt die Anwesenheit von Migranten und Fl\u00fcchtlingen \u2013 wie \u00fcberhaupt von schutzbed\u00fcrftigen Menschen \u2013 f\u00fcr uns heute eine Einladung dar, einige wesentliche Dimensionen unserer christlichen Existenz und unserer Menschlichkeit wiederzugewinnen, die Gefahr laufen, in einem komfortablen Lebensstandard einzuschlafen. Deshalb also \u201egeht es nicht nur um Migranten\u201c, das hei\u00dft: wenn wir uns f\u00fcr sie interessieren, geschieht dies auch in unserem eigenen und im Interesse aller; wenn wir uns um sie k\u00fcmmern, wachsen wir alle; indem wir ihnen zuh\u00f6ren, geben wir auch dem Teil von uns eine Stimme, den wir vielleicht verborgen halten, weil er heutzutage nicht gut angesehen ist.<br>&nbsp;<br>\u00bbHabt Vertrauen, ich bin es; f\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab (Mt 14,27). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht auch um unsere \u00c4ngste. Die Bosheiten und Widerw\u00e4rtigkeiten unserer Zeit lassen \u00bbunsere Angst vor den \u201eanderen\u201c wachsen, den Unbekannten, den Ausgegrenzten, den Fremden [\u2026] Und das zeigt sich in der heutigen Zeit besonders deutlich angesichts der Ankunft von Migranten und Fl\u00fcchtlingen, die auf der Suche nach Schutz, Sicherheit und einer besseren Zukunft an unsere T\u00fcr klopfen. Es ist wahr, dass Furcht berechtigt ist, auch weil die Vorbereitung auf diese Begegnung fehlt\u00ab (Predigt in Sacrofano, 15. Februar 2019). Das Problem ist nicht, dass wir Zweifel und \u00c4ngste haben. Das Problem ist, dass diese unsere Denk- und Handlungsweise so weit konditionieren, dass sie uns intolerant, verschlossen und vielleicht sogar \u2013 ohne dass wir es merken \u2013 rassistisch machen. Und so beraubt uns die Angst des Wunsches und der F\u00e4higkeit, dem anderen, dem Menschen, der sich von mir unterscheidet, zu begegnen; sie beraubt mich einer M\u00f6glichkeit, dem Herrn zu begegnen (vgl. Predigt in der Messe zum Welttag des Migranten und Fl\u00fcchtlings, 14. Januar 2018).<br>&nbsp;<br>\u00bbWenn ihr n\u00e4mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn k\u00f6nnt ihr daf\u00fcr erwarten? Tun das nicht auch die Z\u00f6llner?\u00ab (Mt 5,46). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht um N\u00e4chstenliebe. Durch Werke der Liebe zeigen wir unseren Glauben (vgl. Jak 2,18). Und die h\u00f6chste Form der N\u00e4chstenliebe ist diejenige, die denen gegen\u00fcber praktiziert wird, die nichts zur\u00fcckgeben und vielleicht nicht einmal danken k\u00f6nnen. \u00bbHier geht es um das Bild, das wir als Gesellschaft abgeben wollen, und um den Wert eines jeden Lebens. [\u2026] Der Fortschritt unserer V\u00f6lker [\u2026] bemisst sich vor allem an der F\u00e4higkeit, sich von den Schicksalen derer ber\u00fchren und bewegen zu lassen, die an die T\u00fcr klopfen und mit ihren Blicken alle falschen G\u00f6tzen, die das Leben mit Hypotheken belasten und versklaven, diskreditieren und entmachten; G\u00f6tzen, die ein illusorisches und fl\u00fcchtiges Gl\u00fcck versprechen, welches das wirkliche Leben und das Leiden der anderen au\u00dfer Acht l\u00e4sst\u00ab (Ansprache beim Besuch der Caritas der Di\u00f6zese Rabat, 30. M\u00e4rz 2019).<br>&nbsp;<br>\u00bbEin Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid\u00ab (Lk 10,33). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht um unsere Menschlichkeit. Was diesen Samariter \u2013 aus j\u00fcdischer Sicht, einen Fremden \u2013 dazu bringt stehenzubleiben, ist das Mitleid, ein Gef\u00fchl, das sich nicht rein rational erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Das Mitleid ber\u00fchrt den sensibelsten Bereich unserer Menschlichkeit und weckt den Drang, denjenigen \u201ezu N\u00e4chsten zu werden\u201c, die wir in Schwierigkeiten sehen. Wie Jesus selbst uns lehrt (vgl. Mt 9,35-36; 14,13- 14; 15,32-37), bedeutet Mitleid, das Leiden anderer wahrzunehmen und unverz\u00fcglich Ma\u00dfnahmen zur Linderung, Heilung und Rettung zu ergreifen.&nbsp; Mitleid zu haben bedeutet, der Z\u00e4rtlichkeit Raum zu geben, die zu unterdr\u00fccken die heutige Gesellschaft so oft von uns verlangt. \u00bbSich den anderen zu \u00f6ffnen, macht nicht \u00e4rmer, sondern es bereichert, denn es hilft, menschlicher zu sein: sich als aktiven Teil eines gr\u00f6\u00dferen Ganzen zu erkennen und das Leben als ein Geschenk f\u00fcr die anderen zu verstehen; als Ziel nicht die eigenen Interessen zu betrachten, sondern das Wohl der Menschheit\u00ab (Ansprache in der Heydar-Aliyev-Moschee in Baku, Aserbaidschan, 2. Oktober 2016).<br>&nbsp;<br>\u00bbH\u00fctet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters\u00ab (Mt 18,10). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht darum, niemanden auszuschlie\u00dfen. Die heutige Welt ist von Tag zu Tag elit\u00e4rer und grausamer gegen\u00fcber den Ausgeschlossenen. Die Entwicklungsl\u00e4nder werden zugunsten einiger weniger privilegierter M\u00e4rkte weiterhin ihrer besten nat\u00fcrlichen und menschlichen Ressourcen beraubt. Kriege betreffen nur bestimmte Regionen der Welt, aber die Waffen zu ihrer Herstellung werden in anderen Regionen produziert und verkauft, die sich dann jedoch um die aus diesen Konflikten hervorgehenden Fl\u00fcchtlinge nicht k\u00fcmmern wollen. Immer sind es die Kleinen, die den Preis daf\u00fcr zahlen, die Armen und die am meisten Schutzbed\u00fcrftigen, die man hindert, am Tisch zu sitzen und denen man die Reste des Banketts \u00fcbrigl\u00e4sst (vgl. Lk 16,19-21). \u00bbDie Kirche \u201eim Aufbruch\u201c versteht es, furchtlos die Initiative zu ergreifen, auf die anderen zuzugehen, die Fernen zu suchen und zu den Wegkreuzungen zu gelangen, um die Ausgeschlossenen einzuladen\u00ab (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 24). Eine exklusivistische Entwicklung macht die Reichen reicher und die Armen \u00e4rmer. Eine echte Entwicklung zielt darauf ab, alle M\u00e4nner und Frauen der Welt einzubeziehen und ihr ganzheitliches Wachstum zu f\u00f6rdern, zudem tr\u00e4gt sie Sorge f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Generationen.<br>&nbsp;<br>\u00bbWer bei euch gro\u00df sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein\u00ab (Mk 10,43-44). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht darum, die Letzten an die erste Stelle zu setzen. Jesus Christus verlangt von uns, nicht der Logik der Welt nachzugeben, die eine \u00dcbervorteilung anderer zu meinem pers\u00f6nlichen Vorteil oder zu dem der Meinen rechtfertigt: Zuerst ich und dann die anderen! Stattdessen ist das wahre Motto des Christen: \u201eDie Letzten zuerst\u201c. \u00bbEine individualistische Mentalit\u00e4t ist der N\u00e4hrboden, auf dem jenes Gef\u00fchl der Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber dem N\u00e4chsten reift, das dazu f\u00fchrt, mit ihm umzugehen wie mit einer blo\u00dfen Handelsware; das dazu treibt, sich nicht um das Menschsein der anderen zu k\u00fcmmern, und das die Personen schlie\u00dflich feige und zynisch werden l\u00e4sst. Sind das denn nicht die Gef\u00fchle, die wir oft gegen\u00fcber den Armen, den Ausgegrenzten, den Letzten der Gesellschaft hegen? Und wie viele Letzte haben wir in unseren Gesellschaften! Unter ihnen denke ich vor allem an die Migranten mit ihrer Last an Schwierigkeiten und Leiden, denen sie t\u00e4glich begegnen auf ihrer manchmal verzweifelten Suche nach einem Ort, wo sie in Frieden und W\u00fcrde leben k\u00f6nnen \u00ab (Ansprache an das Diplomatische Korps, 11. Januar 2016). Nach der Logik des Evangeliums kommen die Letzten zuerst, und wir m\u00fcssen uns in ihren Dienst stellen.<br><br>\u00bbIch bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben\u00ab (Joh 10,10). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht um den ganzen Menschen und um alle Menschen. In dieser Aussage Jesu finden wir das Herzst\u00fcck seiner Sendung, n\u00e4mlich die Sorge darum, dass alle das Geschenk des Lebens in F\u00fclle empfangen, wie es dem Willen des Vaters entspricht. In allem politischen Handeln, in jedem Programm, in allem pastoralen Wirken m\u00fcssen wir immer den Menschen in den Mittelpunkt stellen, in seinen vielf\u00e4ltigen Dimensionen, einschlie\u00dflich der spirituellen. Dies gilt f\u00fcr alle Menschen, denen eine grundlegende Gleichheit zuerkannt werden muss. Deshalb ist Entwicklung \u00bbnicht einfach gleichbedeutend mit \u201ewirtschaftlichem Wachstum\u201c. Wahre Entwicklung muss umfassend sein, sie muss jeden Menschen und den ganzen Menschen im Auge haben\u00ab (PAUL VI, Enzyklika Populorum progressio, 14).<br>&nbsp;<br>\u00bbIhr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne B\u00fcrgerrecht, sondern Mitb\u00fcrger der Heiligen und Hausgenossen Gottes\u00ab (Eph 2,19). Es geht nicht nur um Migranten: Es geht darum, die Stadt Gottes und des Menschen aufzubauen. In dieser unserer Epoche, die auch Zeitalter der Migration genannt wird, werden viele unschuldige Menschen Opfer der \u201egro\u00dfen T\u00e4uschung\u201c grenzenloser technologischer und konsumorientierter Entwicklung (vgl. Enzyklika Laudato si&#8216;, 34). Und so begeben sie sich auf die Reise zu einem \u201eParadies\u201c, das ihre Erwartungen unerbittlich verr\u00e4t. Ihre manchmal unangenehme Pr\u00e4senz tr\u00e4gt dazu bei, den Mythos eines Fortschritts zu entzaubern, der nur wenigen vorbehalten ist, aber auf der Ausbeutung vieler Menschen basiert. \u00bbEs geht also darum, dass wir als Erste und dann mit unserer Hilfe auch die anderen im Migranten und im Fl\u00fcchtling nicht nur ein Problem sehen, das bew\u00e4ltigt werden muss, sondern einen Bruder und eine Schwester, die aufgenommen, geachtet und geliebt werden m\u00fcssen \u2013 eine Gelegenheit, welche die Vorsehung uns bietet, um zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft, einer vollkommeneren Demokratie, eines solidarischeren Landes, einer br\u00fcderlicheren Welt und einer offeneren christlichen Gemeinschaft entsprechend dem Evangelium beizutragen\u00ab (Botschaft zum Welttag des Migranten und des Fl\u00fcchtlings 2014).<br>&nbsp;<br>Liebe Br\u00fcder und Schwestern, die Antwort auf die Herausforderung der gegenw\u00e4rtigen Migration l\u00e4sst sich in vier Verben zusammenfassen: aufnehmen, sch\u00fctzen, f\u00f6rdern und integrieren. Aber diese Verben gelten nicht nur bez\u00fcglich der Migranten und Fl\u00fcchtlinge. Sie dr\u00fccken die Sendung der Kirche zu den Menschen an den R\u00e4ndern der Existenz aus, die aufgenommen, gesch\u00fctzt, gef\u00f6rdert und integriert werden m\u00fcssen. Wenn wir diese Verben in die Praxis umsetzen, tragen wir zum Aufbau der Stadt Gottes und des Menschen bei, f\u00f6rdern wir die ganzheitliche menschliche Entwicklung jedes Einzelnen und helfen auch der Weltgemeinschaft, den Zielen nachhaltiger Entwicklung n\u00e4her zu kommen, die sie sich gesetzt hat und die sonst schwer zu erreichen sein werden.<br>&nbsp;<br>Deshalb geht es nicht nur um die Sache der Migranten, es geht nicht nur um sie, sondern um uns alle, um die Gegenwart und die Zukunft der Menschheitsfamilie. Die Migranten, insbesondere die am meisten Schutzbed\u00fcrftigen, helfen uns, die \u201eZeichen der Zeit\u201c zu erkennen. Durch sie ruft uns der Herr zur Bekehrung auf. Er ruft uns auf, uns vom Exklusivismus, der Gleichg\u00fcltigkeit und der Wegwerfmentalit\u00e4t zu befreien. Durch diese Menschen l\u00e4dt der Herr uns ein, unser christliches Leben in seiner Gesamtheit wiederaufzunehmen und \u2013 jeder entsprechend seiner eigenen Berufung \u2013 zum Aufbau einer Welt beizutragen, die immer mehr dem Plan Gottes entspricht.<br>Dies ist das Anliegen, das ich mit meinem Gebet begleite. Im Vertrauen auf die F\u00fcrsprache der Jungfrau Maria, der Mutter derer, die auf dem Weg sind, erbitte ich allen Migranten und Fl\u00fcchtlingen der Welt und denjenigen, die sich zu ihren Wegbegleitern machen, Gottes reichen Segen.<br><br>&nbsp;&nbsp;<br>Aus dem Vatikan, am 30. April 2019<br><br><strong>FRANZISKUS<\/strong><br><br>\u00a9 Copyright &#8211; Libreria Editrice Vaticana<\/p>\n\n\n<a class=\"download\" href=\"https:\/\/staging.sbkcescvs.ch\/bischoefe\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/Papstbotschaft_d.pdf\" download>Botschaft Papst Franziskus WMF 19 <i class=\"fa btn btn-download fa-download\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anche in Ticino \u00e8 stata superata la soglia dei 100 decessi legati al Covid-19. In questo momento di grande sconforto, mons. 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